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Erfolgsmodell Berufsakademie

"Mit der Berufsakademie haben Thüringen und Sachsen ein Bildungsangebot für zielstrebige und besonders praxisorientierte junge Menschen mit Abitur oder Fachhochschulreife geschaffen. Sie hat sich ... zu einem bedeutsamen Bestandteil der sächsischen und thüringischen Hochschullandschaft entwickelt."
Barbara Ludwig (Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst in Freistaat Sachsen)
Prof. Dr. Jens Goebel (ehemaliger Kultusminister im Freistaat Thüringen)

  
Das mit den Erfordernissen der beruflichen Praxis verzahnte wissenschaftsbezogene Studium erfreut sich eines zunehmenden Zuspruchs sowohl bei Unternehmen und Sozialeinrichtungen als auch bei Abiturientinnen und Abiturienten. Nichts verdeutlicht die Akzeptanz dieser Ausbildung besser als die von Jahr zu Jahr steigenden Studierendenzahlen. Die hohen Anfängerzahlen unterstreichen auch das Vertrauen der Wirtschaft in diese von Baden-Württemberg vor knapp 30 Jahren initiierte Form einer dualen Ausbildung auf Hochschulniveau. Mittlerweile haben sich schon 23 Berufsakademien in den verschiedenen Bundesländern angesiedelt, die Abschlüsse in den unterschiedlichsten Fächern anbieten und mittlerweile mit den Fachhochschulen auf einer Ebene stehen.

Der große Erfolg der Berufsakademie beruht im Wesentlichen auf zwei Säulen:

  • Der uneingeschränkten, vertrauensvollen und gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen der staatlichen Seite und den an der Ausbildung mitwirkenden Ausbildungsstätten und

  • dem Vertrauen von motivierten Abiturienten in eine Ausbildungsform, die Studium und Praxisbezug miteinander verbindet und bei einem erfolgreichen Abschluss eine unmittelbare Anstellung so gut wie garantiert. Seit Jahren erhalten rund 90 Prozent der Absolventen einen Arbeitsvertrag nach bestandenem Examen.

Ständig entstehen neue Ausbildungsgänge, denn die Nachfrage nach BA-Diplomen bzw. Bachelor-Abschlüssen für Betriebswirte, Informatiker, Ingenieure und Sozialpädagogen ist sprunghaft gestiegen.
Prominente Absolventen von Berufsakademien preisen die zweispurige Ausbildung. Von der "Praxisnähe des Lehrbetriebs und der Berufserfahrung", die er während des Studiums sammeln konnte, schwärmt Thomas Sattelberger, heute Vorstand der Continental AG. So mancher andere BA-Student hat es bis in die Führungsspitze geschafft. Andreas Bernhardt wurde Vorstand von Alcatel SEL, Bernhard Schreier leitet die Heidelberger Druckmaschinen AG.

Bei solch starken Banden zwischen Unternehmen und Akademie wundert es nicht, dass auch die Dozenten aus der Wirtschaft kommen. Der Anteil an BA-Gastprofessoren von Partnerfirmen beträgt im Schnitt 60 Prozent. Sie versorgen die Studenten mit Fällen aus dem Unternehmensalltag.

Stets fließen Erfahrungen und neue Erkenntnisse aus der Praxis in den Lehrplan ein. Ein wichtiger Vorteil der BA gegenüber den theorielastigeren Curricula an Fachhochschulen oder Universitäten.

Den Studienplan erarbeitet ein Gremium an den Akademien, das nur zur Hälfte aus Professoren besteht. Der Rest setzt sich aus Vertretern der Partnerfirmen zusammen. Sie sind die Garanten einer unternehmensnahen Lehre.

Nützliche Internetadressen zur Information über das Studium an Berufsakademien

Studentenpilot.de ist ein interaktives Studentenportal mit vielen nützlichen Informationen, Angeboten, Tipps und Linkempfehlungen zu nahezu allen studentischen Themen. Auch das Studium an Berufsakademien wird thematisiert.
http://www.studentenpilot.de/studium/hochschulen/berufsakademien/

Das Portal orientiere-dich.de dient der Studien- und Berufsorientierung für Abiturienten und Fachoberschüler. Es wird regelmäßig über News, Veranstaltungen und TV-Tipps zur Berufs- und Studienwahl berichtet.
http://www.orientiere-dich.de/

Für Studentinnen und Studenten an Berufsakademien sowie Studieninteressierte ist das Forum ba-community.de eine gute Anlaufstelle für Diskussionen rund um das Thema Berufsakademie.
http://www.ba-community.de/portal.php